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Konzept

Beschreibung des Kinderhof Reh-Kids

Kleine, individuell auf die Bedürfnisse der Kinder eingerichtete Häuser bieten 54 Kindern, ob klein, ob groß, die Möglichkeit zu spielen, zu lernen, sich aktiv mit ihrer Umwelt und Natur auseinander zu setzen. Die Räume sind altersgerecht und gruppenübergreifend eingerichtet. Zusätzlich stehen den Kindern Ateliers, Computer und ein Snoezelraum zur Verfügung. Ein Garten mit Spielgeräten, Buddelkasten und einem Freiluftatelier wird ganzjährig genutzt.

Das Erzieherteam besteht aus 4 ausgebildete Erziehern. In jedem Haus ist eine Erzieherin als feste Bezugperson verantwortlich.
1 Erzieher übernimmt die Springerfunktion. Unterstützt werden die Erzieher durch 2 zusätzlichen erzieherischen Hilfskräften.

Für die Zubereitung der gesunde und ausgewogene Ernährung steht uns eine gute Fee zur Seite.
Unser Vereinsbus, den Sponsoren zur Verfügung stellen, wird für den Transfer der Kinder zwischen Schule und Kinderhof genutzt sowie für Ausflüge der Kinder.

Träger des Kinderhofes ist der Verein Reh- Kids e.V. .
Selbst etwas zu bewegen, sich für Kinder und auch für das Zusammenleben in der Gemeinde engagien; durch aktive Mitgestaltung, Wünsche zur Realität werden lassen; nicht nur fordern, sondern selbst etwas tun – der Verein Reh-Kids e.V. ist eine Elterniniative.

Mit dem Öko-Hof Garzau haben wir ein partnerschaftliches Verhältnis aufgebaut.
Wir besuchen den Öko- Hof mit den Kindern und unterstützen den Öko-Hof bei der Gestaltung von Festen.
Die Musikschule Hugo Distler unterstützt uns in der Vermittlung der musikalischen Früherziehung.

Für eine gesunde und ganzheitliche Entwicklung bieten wir:

  • Zeit und Verständnis
  • Kreative Freiräume
  • Vielfältige Angebote und Bildungsmöglichkeiten
  • Bewegung
  • Gesunde Ernährung
  • Individuelle Öffnungszeiten
  • Keine Schließzeiten
  • Aktive Elternarbeit

 

Kinder

"Kinder brauchen uneingeschränkt Zeit, um ihren Ideen und Gefühlen nachzugehen und ihre Phantasie kreativ zu entwickeln".
Kinder lernen ohne Zwang und Erfolgsdruck. Ein Kind kann durch vielfältige Angebote seine Ausdrucksfähigkeit erweitern, die Motorik festigen, eine Sprache erlernen und es ist erlaubt, Fehler zu machen. Die Erzieherin kann durch individuelle Förderung Stärken der Kinder weiter entwickeln und Defizite durch Lenkung und Ermutigung der Kinder beheben.

Wünsche von Kindern werden beachtet und mit in den Tag eingebracht.
Das lernen voneinander und miteinander als eine Partnerschaft zwischen klein und groß zu erkennen und zu leben ist ein Weg, den wir gemeinsam gehen wollen.
Die Kinder machen auch Beziehungserfahrungen, sie finden Freunde, tragen Konflikte miteinander aus und werden zur eigenen Persönlichkeit. Und grade in der Individualität der Kinder liegt die Chance, einander zu ergänzen.
Erzieher und Eltern sollen sich als Lernende begreifen, nur so kann man auf Kinder zugehen und sie ein Stück in ihrer Entwicklung begleiten.

Das Ansprechen aller Sinne steht im Mittelpunkt. Eine ausgewogene Kombination von selbst tätig zu sein, Erfahrungen sammeln und Gemeinsames mit der Gruppe zu erleben ist ein Prozess der aktiven Auseinandersetzung, auf den wir großen Wert legen.

Dem Freispiel wird viel Raum gegeben. Der Garten mit einem Freiluftatelier bietet hierfür die beste Vorraussetzung. Kinder können ihre Sinne schärfen, sich ausprobieren und ihrer Bewegungsfreiheit ausleben. Der Garten wird genutzt, um Kinder aktiv an ihre Umwelt und Natur heranzuführen. Es können alle Aktivitäten in den Garten verlegt werden. Regelmäßige „Waldtage“ vertiefen die Verbindung zur Natur.

Selbständigkeit und Selbstbestimmung sind wichtiger Bestandteil unserer Einrichtung, um den Kindern ein eigenständiges Handeln und Bildung zu vermitteln.

Ein Kind wird als individuelle Persönlichkeit begriffen und ernstgenommen.

BILDUNG BEDEUTET FÜR UNS:
Erfahrungen sammeln, neugierig sein, Entdeckungen, Wahrnehmungen, endlose Lernprozesse, Fehler machen dürfen, festhalten und loslassen, Ziele abstecken und Veränderung.

Der Tag im Kinderhof ist abwechslungsreich, auf jede Altersstufe abgestimmt, mit Angeboten gefüllt und gestaltet. Kinder haben die Möglichkeit sich zu entfalten, sich zurückzulehnen, auszuprobieren und Angebote anzunehmen. Es bleibt Raum zum Spielen, malen, den Garten zu entdecken, Sport oder Musik zu erleben, ein Gedicht zu lernen, Schrift und Sprache auszuprobieren oder am Computer Erfahrungen zu sammeln.
Um dem Kind das Gefühl von Gemeinschaft und Sicherheit zu schenken, wird versucht, ihm durch Rituale das Leben zu erleichtern. Diese helfen bei der Regelung des Tagesablaufes, fördern soziale Kompetenzen, schaffen aber auch Freiräume für die eigene Entfaltung.

 

Erzieher

Die wichtigste Aufgabe der Erzieher zur Umsetzung des Konzeptes ist die Beobachtung. Die Erzieher sind Partner, Vermittler von Wissen, und Forscher mit und für die Kinder.
Sie gestaltet Projekte um die Themen der Kinder aufzugreifen und zu bearbeiten.

Grundanspruch ist die Unterstützung der Kinder in ihrer Entwicklung. Durch vielfältige Angebote im musischen, kreativen, sprachlichen, mathematischen und spielerischen Bereich erhalten Kinder die Möglichkeit ihren eigenen Handlungsspielraum zu erweitern, sich auszuprobieren und die Lust des Experimentierens zu stärken. Kinder werden ermutigt es selbst zu tun.
Das lernen voneinander und miteinander als eine Partnerschaft zwischen klein und groß zu entwickeln ist nur ein Ziel unserer Arbeit.

Die Erzieher dokumentieren und reflektieren ihre Arbeit. Der Austausch von Wissen und Informationen erfolgt regelmäßig im Team.
Die Erzieher arbeiten mit dem Arbeitszeitmodell.

Die Erzieher nutzten interne und externe Weiterbildungen, um ihr Wissen ständig zu erweitern, zu festigen und zu aktualisieren.

 

Eltern

Die Zusammenarbeit mit Eltern ist auf das Wohl aller Kinder ausgerichtet. Eltern haben das Recht Anregungen, Hinweise, Wünsche und Kritik zu äußern.
Nur so können wir gemeinsam das Konzept umsetzen.
Die Erzieher und der Verein bieten den Eltern ein breites Forum an Möglichkeiten der Konzeptentwicklung an. Elternsprechstunden, Elternversammlungen und Elternnachmittage geben die Zeit und den Raum zur aktiven Auseinandersetzung.

Räume:
Räume sind Kinderräume. Sie sind so eingerichtet, dass allen Kindern ein schneller Zugriff auf Material und Spielzeug möglich ist. Die Materialien sind überschaubar aufzubewahren, um eine Wahlmöglichkeit jederzeit zuzulassen. Spielzeug ist altersentsprechend einzusetzen.
Kinderarbeiten gestalten die Räume aus.
Räume mit Funktionen sind für Kinder jederzeit offen. Kinder wird ein ordentlicher Umgang mit Material vermittelt.
Ruheräume sind so zu gestalten, dass sie Ruhe ausstrahlen und einen Rückzug der Kinder erlauben.
Regeln die zu Räumen aufgestellt wurden, müssen eingehalten werden.

Schlafen:
Schlafen kann auch ruhen sein. Kinder sollen nach ihrem Bedürfnis schlafen. Dazu ist eine genaue Beobachtung aller Kinder durch die Erzieherin notwendig.
Hortkinder entscheiden nach ihrem Wunsch.
Der Ruhebereich ist frei von Störungen.

Eingewöhnung:
In Absprache mit den Eltern wird eine individuell auf jedes Kind gestaltete Eingewöhnung angeboten. Wir bieten eine Eingewöhnungszeit von einem Monat an. Im Bedarfsfall kann diese auch verlängert werden. Regelmäßigkeit und Sicherheit sind Grundlage für eine schnelle Eingewöhnung in die Gruppe. Den Eltern wollen wir das Gefühl vermitteln das ihr Kind bei uns gut aufgenommen ist.

Regeln:
Alle Regeln, die für ein Zusammenleben einer Gruppe notwendig sind, sind mit den Kindern gemeinsam aufzustellen. Sie müssen für Kinder verständlich sein. Regeln halten alle ein, z.B. wir melden uns ab, wenn wir in ein anderes Haus gehen.

Öffnungszeiten:
Die Öffnungszeiten sind individuell den Bedürfnissen der Eltern angepasst.
Mit einem Stundenkonto können Eltern den Bedarf an Betreuung regeln.
Es gibt keine Schließzeiten.

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